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Dorothee Bärmann
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Stimmbildung und Gesang
Sprechtraining

Basis meiner Arbeit ist die Methode Schlaffhorst - Andersen
Die Begründerinnen sind Clara Schlaffhorst (1863-1945) und
Hedwig Andersen (1866-1956).
Die Grundpfeiler dieses Ansatzes sind die sog."5 Regenerationswege". Es sind methodische Übungswege, die die Wechselwirkung von Atem, Stimme und Bewegung erfahrbar und fürs Singen und Sprechen nutzbar machen.

  • die schwingende Bewegung
  • die kreisende Bewegung
  • die rhythmische Bewegung
  • atmen
  • tönen
Allem zugrunde liegt das organische 3-teilige Prinzip.
In der Atmung meint das: Einatmung - Ausatmung - Pause
In der Muskulatur: Zusammenziehung - Streckung - Lockerheit Ziele der Arbeit sind unter anderem:
  • Ausgleich der Spannungen - Durchlässigkeit im Körper
  • eine gute Aufrichtung - Präsenz
  • Rhythmisieren der Atmung
  • verbesserte Stimmqualität
  • Ausnutzung angeschlossener Resonanzräume
  • präzise Artikulation

"Die aktivierte Stimme"
Das Konzept ist von Walter von Bülow entwickelt.
Es ist ein funktionaler Ansatz der Stimmbildung. Ihm zugrunde liegt das "Speech level singing" von Seth Riggs.
Ich nutze aus diesem Ansatz unter anderem:

  • Brust- und Kopfregister sind separat auszubauen und zu "einer" Stimme zu verbinden
  • die benötigten Muskelspannungen sind nur durch Koordination und Stärkung der inneren Kehlkopfmuskulatur zu erzeugen und nicht von äußerer Muskulatur zu beeinflusses


Weitere Aspekte und Erfahrungen, die im Laufe der Jahre in meine Arbeit eingeflossen sind und wirken:

"Body-Mind Centering"
ist eine Körper- und Bewegungsarbeit, entwickelt von Bonnie Bainbridge Cohen.
Eine für mich wesentliche Idee daraus:

  • der Körper ist in seinen unterschiedlichen Systemen zu betrachten und zu erleben. Je nach Focus kann das Bewusstsein auf Knochen, Muskeln, Flüssigkeiten, Organe, Drüsen etc. gerichtet werden. Das beeinflusst die Bewegungsqualität und die Wahrnehmung von sich selber. So kann eine Bewegung zum Beispiel durchlässiger werden, wenn sie im "Mind" der Flüssigkeiten geschieht

"Authentic Movement"
ist eine Bewegungsarbeit begründet von Mary Whitehouse (1911 -1979) und u.a. weiterentwickelt von Joan Chodorow und Janet Adler.
Ich bin inspiriert von folgendem Aspekt:

  • den momentanen Impulsen des Körpers, der Stimme, des Sytems zu folgen - frei von Vorgabe und Erwartung. Also eine für den Moment "authentische" Bewegung oder Stimmäußerung zuzulassen, die nicht Gedanken, sondern dem ganzen System entspringt. Ein möglicher Ausgangspunkt für Lied- oder Textgestaltung

"Der unbeabsichtigte Moment"
ist mir in der Stimmarbeit von Mareike Andersen, Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin begegnet, methodisch entwickelt von L. Arye/A. Mindell.
Mich interessiert daraus:

  • die Idee, unbeabsichtigte Momente, wie ein Atemstocken, ein Frosch im Hals, ein "Rauskommen", Scham, ein Wackeln in der Stimme... als Wegweiser zu den eigenen Fähigkeiten zu entdecken und zu nutzen.
    Oft sind solche Blockaden Hinweise auf gebundenes Potenzial. Also nicht "wegzumachen", sondern zunächst damit zu gehen. Meist verändert sich dann schon etwas und zum Beispiel Strahlkraft, Lebendigkeit, Präsenz oder das, was als Thema da ist, können in der Stimme und im Ausdruck zum Vorschein kommen.

KIM "Konzept Integrativer Methodik"
ist ein psychosozialtherapeutischer Ansatz, entwickelt von Hanna Elisabeth Schumann (1924-2007).
Für mich Wesentliches daraus:

  • Stärken und Ressourcen des Schülers in den Focus stellen
  • vertrauen, dass der Schüler seine Lösung hat und "nur" Unterstützung und Begleitung braucht
  • nutzen der ganz eigenen, inneren Bilder des Schülers als Schlüssel

  • Wenn Sie Fragen zum Unterricht haben, rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine Mail. (> Kontakt)

     

     

     

     

 
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